Einer der Megatrends der kommenden Jahre heißt Urbanisierung. Ja, es werden mehr Menschen in die großen Städte ziehen. Aber auch, weil die großen Städte immer voller werden, wird es, auch das sagen die Trendforscher, eine noch stärkere Hinwendung zu den ländlichen Regionen um die Städte geben. Beides bedeutet, immer mehr Startups erkennen die Städte auch als potenzielle Kunden und erfinden Technologien, die das Leben in der Stadt leichter und geschmeidiger machen. Besonders bemerkenswert: Eine Initiative, die sich damit befasst, Menschen direkt miteinander zu vernetzen und so der Anonymität der großen Städte entgegenzuwirken. Hach, was haben wir doch für Glück in unseren Kleinstädten, in denen sich die Menschen persönlich kennen. Hat auch was für sich, wie ich meine. Doch es lohnt sich, all diese pfiffigen Ideen einmal durchzusehen, denn aus unserer Sicht sind hier einige interessante Inspirationen dabei:

https://www.eu-startups.com/2018/11/10-european-startups-that-are-making-our-cities-smarter/

Lassen Sie uns gerne bei einer Tasse Tee darüber und über Ihr Stadtmarketing ins Gespräch kommen.

Wisst ihr, was für uns kleine Städte und manchmal auch große Städte so liebenswert macht? Aufenthaltsqualität im Freien! So wie hier - in Halle mit Jörg Strohmeyer. Arbeit bei Wieduwilt Kommunikation kann so schön sein.

Schon angekommen im neuen Jahr? Wir werden uns in diesem Jahr weiter als moderne, zeitgemäße Agentur entwickeln. Das - und noch so einige mega-spannende Projekte stehen auf unserer wie-du-willst-2019 To-Do-Liste.

Das Jahr 2018 startete wie es aufhörte, fulminant mit großartigen Plänen und noch mehr spannenden Kundenanfragen, unter anderem aus dem Spreewald, Thüringen, dem Sächsischen Brandenburg und natürlich auch wieder einiger unserer Stammkunden. Ein neues Jahr ist auch immer für die ein oder andere Überraschung gut. So beispielsweise die Umstellung unserer IT nicht in Bezug auf die DSGVO, die uns von Januar bis Mai gut in Atem hielt, sondern auch die Sicherstellung der ständigen Erreichbarkeit unserer Daten von jedem Ort der Welt aus. Denn, das Jahr 2018 stand im Zeichen der Erneuerung oder auch Umstrukturierung unserer Agentur. Sowohl im Bereich unserer Netzwerkaktivitäten wie auch intern in der Arbeitsstruktur. Wir sind inzwischen komplett agil für unsere Kunden da. Agile Struktur, das bedeutet, unsere Mitarbeiter können sehr frei arbeiten - wo und wann immer sie wollen und es für die Kunden wichtig ist. Das bedeutet aber auch, dass wir ganz andere technische und auch organisatorische Voraussetzungen brauchen, um unseren Aufgaben gerecht zu werden. Daher haben wir einigen Ballast abgeworfen und eine neue Form des Zusammen-agil-Arbeitens auf effektive Weise gefunden. Sehr zu unserem Vergnügen sind wir nun in dieser Form und dem kreativen Potenzial der ganzen Welt, die uns zu Füßen liegt, für unsere lieben Kunden da. Mit aller Liebe, Kraft, Sachkompetenz für den Kunden und dem typischen Wie-DU-wilt-Faktor, der uns als Agentur so einzigartig macht.

Wir wünschen allen unseren Freunden, unseren lieben Geschäftspartnern und Kunden ein wunderbares, friedvolles Weihnachtsfest, das genauso verläuft, wie-du-willst - wie Sie wollen. 

Ne. Ist es nicht. Gerade erlebt: Ich möchte in einer kleinen Stadt in Sachsen einkaufen. Lokal! Ein Kunde hat mir Käserei und Imker empfohlen. Ich fahre also grad da hin. Wow. Käserei gefunden. Ich parke da und bums! Kopf an Tür gestoßen, weil: Tür zu. Ich reibe mir verwundert die Augen. Denn ziemlich direkt vor meiner Brille lese ich: Öffnungszeiten 10-12 und 14-18 Uhr. Ich schaue auf das Handy: Es ist 15.18 Uhr. Heute ist Werktag. Passt also. Ok. Wer weiß, vielleicht ist den Kühen schlecht geworden. Ich drehe mich um. Auf einmal rappelt es quer über den Hof. Eine dralle Dame eilt herbei. Ohne mich eines Blickes zu würdigen, schießt sie an mir vorbei, schließt den Laden auf und schwups: Macht die Tür wieder zu. Ich zögere ein wenig, ob ich rein gehen soll. Wende mich dann aber doch der Ladentüre zu, mein Kunde hat so vom Käse geschwärmt, so dass ich doch unbedingt welchen mitnehmen will. Also, ich geh rein. Grüße laut und ernte: nichts. Ob sie schwerhörig ist? Die arme Frau. Ich zeige also auf ein Stück Käse und frage überdimensional laut: “Was ist das für eine Sorte?” Sie schaut auf den Käse und sagt: Bauernkäse. OK. Stimmt, das hätte ich auch auf dem Schild lesen können. Haben Sie auch was mit Knoblauch, versuche ich es erneut. “Heute nicht, sehen Sie doch”, schnarrt mich die Dame nun deutlich genervt von so viel dussliger Kundschaft an. Aha. Ich nehme also den Bauernkäse und bitte um eine Tüte. Ne, Tüte, hab ich nicht, schnarrt Madame. 15,80 Euro. Ich habe gerade den teuersten Käse gekauft, den ich je in einer Kleinstadt erstanden habe - und ich bekomm weder Tüte noch Danke! Also, egal, wie der Käse schmeckt. Ich weiß jetzt schon, dass mich dieser Laden nicht wiedersieht.
Daher, ist es die eine Seite, Kunden zu finden, die lokal einkaufen. Die andere Seite ist es - und die ist weit schwieriger, lokale Geschäftsinhaber zu überzeugen, an Service, Freundlichkeit und Geschmeidigkeit zu arbeiten. Hier kann eine externe Moderation sehr, sehr helfen. Wir sind bereit!

Halle an der Saale ist KEINE Kleinstadt - doch ich muss sagen, ich mag die Stadt außerordentlich sehr. Was macht man in Halle/Saale, wenn man Nachmittags ankommt? Erst mal ins Stadtzentrum. Zuerst entdecke ich die Marktkirche “Unser lieben Frauen” - und gehe durch die wirklich ansehnlichen Altstadtstrassen. Mundart höre ich nicht, kann sie aber auf dem ein oder anderen Häusergiebel entdecken. Coole Idee. Erst einmal decke ich mich mit Andenken ein: Hallorenkugeln. Es gibt die traditionellen Hallorenkugeln, aber auch so richtig feine Pralinen. Und eine zum Kosten in den Mund! Kalorienhaltig, aber lecker! Zeit zum Abendessen: Die Kleine Ulrichstraße ist voller Kneipen und Lokale. Urige Bierkneipen, gediegene Feinschmecker-Adressen - und alles wirklich gut belebt! Nach dem fulminanten Essen noch ein Absacker und dann ab ins Bett. Am Morgen erst mal die Halbtagspilgern-Tour an die Saale. So viel Natur inmitten der Stadt hat man selten. Oder habt ihr schon mal Biber am hellichten Tage gesehen? Geht nur in Halle an der Saale, wo die Kinder statt der Enten eben die Biber füttern. Und nach dem Morgengang, dann zum Frühstück, zum Beispiel in den Kaffeeschuppen! Wirklich zu empfehlen! Halle/Saale gerne für deutlich mehr als 24 Stunden!

Eine tolle Idee hatte Vevey, eine Stadt in der Schweiz. Eine der weltweit höchstdotierten Fotoausstellungen fand Ende September wieder seinen Abschluss. Mit “Images” wird die gesamte Stadt innerhalb von drei Septemberwochen mit außergewöhnlichen Fotos geschmückt. Die Idee ist großartig: Neue Menschen kommen in die Stadt und bringen gleich weitere Besucher - mit einer durchaus anderen Stadtsicht mit. Gleichzeitig werden ungewöhnliche Orte bespielt und ins Rampenlicht gerückt. Unser Tipp: Es muss ja nicht gleich die eine weltweit ausgeschriebene Ausstellung der Welt sein, aber wie wäre es damit, mehr temporäre Kunst in den öffentlichen Raum zu bringen.

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Pulsnitz liegt an der Pulsnitz, in Sachsen. Ich würde sagen, Pulsnitz ist noch nahezu unentdeckt. Aber Pulsnitz hat was, das viele der anderen kleinen Städtchen in der Lausitz nicht haben: Lebkuchen! Lebkuchen! Und Pfefferkuchen. Also, ihr Lieben, Leckermäuler und Naschkatzen. Auf nach Pulsnitz, DEN orginalen Pfefferkuchen kaufen. Es gibt mindestens 8 Pfefferküchlereien hier - welche die Beste ist, das ist echt Glaubenssache. In diesem Sinne, einen frohen 1.Advent.

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