Acht Schritte zum Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke

Geht es nicht auch in Dresden? Oder in Lauchhammer? Natürlich geht das. Aber wie geht Wertschätzung in einem Team, dessen verbindendes Element Selbstbestimmung ist? 

Alle im Wieduwilt Team haben Abenteuerlust, hohen Eigenanspruch und Unabhängigkeit als höchste Werte. Und Dresden ist wunderschön, ohne Frage. Auch Lauchhammer ist für so manches Abenteuer gut. Dennoch muss ab und an mal das “richtige” Abenteuer erlebt werden - und dann, das sage ich, Jana Wieduwilt als Chefin: Gemeinsam und ein Stück weiter weg. Das verbindet und schafft bleibende Erlebnisse für uns alle. 

weiterlesen

Immer wieder zeigen wir hier innovative Ideen für Stadtmarketing. Diese passt dazu wie die Faust aufs Auge. In New York gibt’s seit neuestem nämlich öffentliche Boxsäcke, an denen die kurze Zwischendurch-Frustration mal eben an der Ampel abgebaut werden kann. Eine witzige Idee der amerikanischen Designagentur Don’t Take This The Wrong Way (dtttww), um den negativen Emotionen Luft zu verschaffen. Vielleicht auch eine interessante Anregung für die Büroeinrichtung, falls der Download mal wieder stockt und keine Atemtechnik hilft, den Stress abzubauen. Sicherlich, am besten ist es den Stress gar nicht erst entstehen zu lassen, dazu werden wir hier demnächst mehr veröffentlichen. Generell von uns ein Daumen hoch für diese geniale Idee. 

www.business-punk.com/2019/06/new-york-boxsaecke/

Fulda setzt “Selfie-Points” - eine gelungene Idee. Denn heute wird Stadtimage auch über Soziale Medien erzeugt. Ist eine Stadt selfie-tauglich, wird sie bei den Bewohnern selbst und bei den Gästen attraktiver, ja, wir legen gerne noch einen drauf: Die Wahl des Ausflugs- oder Urlaubszieles wird derzeit vielfältig ge-instagramt. Schöne Bilder führen zum Klick auf den Ticketkauf für Bus oder Flug. Was bedeutet das für das Stadtmarketing? Fulda hat sich genau das gefragt und die richtige Antwort gegeben. Dankeschön für das großartige Beispiel an Stadtmarketing-Ideen.

https://www.fuldaerzeitung.de/regional/fulda/bunte-engelsflugel-fulda-hat-ersten-selfie-point-YA9112717

Dass Stadtmarketing eine Sache von Kommunikation, Motivation und vor allem Menschen ist, das sagen wir schon lange. Nein, wir wollen jetzt hier nicht schulmeistern. Aber wir möchten Sie mit Beispielen anregen, in Ihrer Stadt auch einmal neue Wege zu gehen. Jaaa, das macht Mühe und ist ein immenser Aufwand. Doch, unsere Erfahrung sagt: Ja, nur so geht es im Zeitalter von google, amazon und Co. Wir können den Fortschritt nicht aufhalten, der Zug rollt. Aber wir können uns entscheiden, auf den Zug aufzuspringen und freudig zu erwarten, was uns während der Fahrt erwartet und wen wir so alles im Abteil treffen. Ein Tolles Beispiel sind die Minigärten hier in Schermbeck! Respekt. Kompliment. Gratulation.

https://rp-online.de/nrw/staedte/wesel/bankgefluester-viele-kleine-minigaerten-auf-der-mi-in-schermbeck_aid-38746949

Traditionen machen Image. Das steht fest, wie nicht nur unser Interview aus der letzten Woche zeigt, das wir mit Traditionsforscher Dr. Markus Tauschek geführt haben, sondern zeigt auch dieser Bericht. Eine neue Rapskönigin wäre sicher auch von der lokalen Presse bedacht worden, so aber läuft das das Thema überregional. Eine sehr gute Idee und wie vorausschauend von den Juroren, einmal das “Typische” zu durchbrechen. Von uns gibt es alle Daumen hoch!

https://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Wismar/Nico-Behrndt-ist-Poels-erster-Rapskoenig

Professor Dr. Markus Tauschek, forscht am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Er sagt: „Bräuche und Traditionen gehören zur lokalen Kultur in Städten und Ortschaften und prägen die Identität.“ Diese Bräuche, modern interpretiert, können eine gewaltige Marketingmaschine sein, die die Identität von Städten auch über die kommunalen Grenzen hinaus bestimmt. Als Beispiel nennt er das Oktoberfest in München, das tatsächlich weltweit nicht nur das Bild Münchens oder Bayerns sondern sogar Deutschlands in den Köpfen der Menschen verankert hat. Wir freuen uns, mit Herrn Professor Dr. Tauschek den führenden Experten auf diesem Gebiet bei uns im Wieduwilt Kommunikation-Interview zu haben und bedanken uns dafür.

weiterlesen

Die Fürstliche Route ist die einzige Motorradroute zwischen Dresden und dem Spreewald. Der bisher motorradtechnisch weiße Fleck ist damit geschlossen worden. EIn Gemeinschaftsprojekt aus drei Lokalen Aktionsgruppen bedeutet, dass hier drei Partner aus Brandenburg und Sachsen trotz unterschiedlicher Voraussetzungen und Förderbedingungen an einem Strang ziehen. Ziel ist es, die Motorradgäste für einen Zweitagestrip in die mit reichlich Historie gesegnete Region zu holen. Fürstliche Route ist der Name der Tour. Warum? Weil sich die Tour entlang der wie Perlen aufgereihten Schlösser der Wettiner und weiterer Adelsgeschlechter zieht. Start ist in Moritzburg am Märchenschloss von August dem Starken und weiter geht es an der Elbe entlang, durch das herrliche Meißen mit der oben thronenden Albrechtsburg parallel zum Fluss bis hin nach Mühlberg/Elbe. Hier warten ein verwunschenes Kloster, ein interaktives Museum und viel Ruhe auf den Besucher. Zabeltitz, eine barocke Anlage wie sie im Buche steht, Großkmehlen, ein Wasserschloss, Brandenburgs höchste Erhebung der Lubwartturm in Bad Liebenwerda und so weiter und so weiter über Brandenburgs Weinregion, wo Picknick unter Weinreben möglich ist, bis in den wunderschönen Spreewald an das entzückende Schloss derer von Lynar in Lübbenau. Die Tour hat weite Ausblicke, überraschende Momente und wirklich was zu bieten. Vor allem aber ist es Deutschlands bodenständigste Route, die motorisierte Gäste in die Region ziehen soll. Wir haben das Erstmarketing für diese Route sowohl konzeptionell wie auch praktisch übernommen und dabei sehr sehr gute Erfahrungen mit der Mund-zu-Mund-Vermarktung und Ansätzen von Guerilla-Marketing gemacht, umso bemerkenswerter, da es ein Projekt der öffentlichen Hand ist. Unser Dank gilt unseren Auftraggebern! Mehr Infos: www.wieduwilt-kommunikation.de/de/fuerstliche-route

Die Route ist derzeit wirklich in aller Munde - denn viele Motorradfahrer sind neugierig auf diesen ehemals weißen Fleck. Unter anderem gehören auch organisierte Ausfahrten zum Konzept, wie auch beigefügtes Video zeigt.

 

Christian Schönfelder ist Immobilienspezialist. Er hat eine ganz ungewöhnliche Form der Analyse unternommen und die Leipziger Parteien hinsichtlich ihrer Vorhaben im Bereich Immobilien und Städtebau genau unter die Lupe genommen. Eine Fleißarbeit, die beachtlich ist, sehr gut aufbereitet und den Wählern eine klare fachliche Unterstützung bei ihrer Entscheidung gibt. Vielen Dank, Christian Schönfelder! Allen Leipzigern sei das Hören dieses Podcastes empfohlen!

Hier der direkte Link zum Podcast: www.immobilienstartup.libsyn.com/folge-106-0

In den letzten Monaten haben wir uns sehr intensiv dem Paul-Gerhardt-Weg gewidmet. Nein, diesmal sind wir den Weg zwar auch gepilgert, aber allen Ernstes nur volldienstlich (mehr Infos zu unsern Pilgerambitionen finden Sie auf dem privaten Blog unserer Chefin www.halbtagspilgern.de). Denn dies war und ist ein Auftrag des Landkreises Dahme-Spreewald in Kooperation mit der Stadt Lübben (Spreewald) und dem Tourismusverband Dahme-Seen.

Ja, wie vermarktet man denn nun einen Weg, der ganz neu ist. Den es noch gar nicht gibt? Richtig: Man fängt früh an, sich damit zu beschäftigen. 2017 hatten wir - unser Team den ersten Berührungspunkt mit dem Weg. Paul Gerhardt als Kirchenlieddichter “Befiehl du deine Wege” oder “Nun ruhen alle Wälder” kannten wir schon. Jana liebt seine Lieder und singt sie wahrscheinlich ebenso inbrünstig wie falsch in der Kirche mit. Doch zurück zum Thema: Wir hatten einige Ideen, brachten sie auf Papier und dem wundervollen Auftraggeber-Team nahe.

Dazu gehört als Kernprodukt ein Wandertagebuch, das den Wanderer als Tagebuch mit allerlei Inspirationen und Achtsamkeitsübungen durch seinen Pilgertag begleitet auf allen neun Etappen von Berlin-Mitte bis in den Spreewald. Der Wanderer erhält Wandermarken nach jeder geschafften Etappe und kann, wenn er mag, jeweils ein spezifisches Liederblatt, mit den Texten von Paul Gerhardt, das die jeweile Etappe charakterisiert, ins Buch einlegen. So entsteht ein ganz individuelles, wertvolles Wandertagebuch, das den Wanderer weit länger begleitet als nur die 140 Kilometer zwischen Lübben und Berliner Alexanderplatz. Der Weg folgt vom Trubel Berlins durch die wunderbare Landschaft Brandenburgs den Spuren Paul Gerhardts, der in der Berliner Nikolaikirche predigte, in Mittenwalde seine schaffens- aber auch leidensreiche Zeit hatte und in Lübben seine letzten Jahre verbrachte und seine letzte Ruhe fand. Eine ergreifende Lebensgeschichte, die Frage nach dem Warum und viel, viel Herzblut stecken in dem Wanderbuch, dem Kernstück des Marketings. Wir sind unendlich dankbar, dass wir Teil dieses Projektes sein dürfen und wünschen allen Wanderern immer allzeit einen guten Weg. Der Paul Gerhardt Wanderweg: Der Pilgerweg abseits des Jakobsweges in Brandenburg und Berlin. Ein tolles Projekt.

Wie oft habe ich mich schon geärgert, dass ich es heute wieder nicht auf den Wochenmarkt geschafft habe, weil Kundentermine anstanden oder ich den Schreibtisch ziemlich voll hatte.  Danach war der Wochenmarkt geschlossen und die Chance vertan, in der Innenstadt ein wenig zu verweilen. Ohne Anlass - einfach nur so - kommt kaum jemand in die Innenstadt. Heute machen die Online-Shopping-Möglichkeiten den Gang zu den Einzelhändlern im Zentrum noch unwahrscheinlicher. Allerdings: Events ziehen immer. Weihnachtsmarkt, gemütlicher Budenzauber oder eben Feierabendmarkt, wie es zum Beispiel die Stadt Neukirchen macht. Wir finden, das ist eine ganz, ganz tolle Idee und wünschen richtig viel Erfolg. Zum Artikel geht es hier.

https://www.stadt-panorama.de/niederrhein/neukirchen-vluyn/treffen-plaudern-geniessen_aid-38488619

Kontakt
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok