In den letzten Monaten haben wir uns sehr intensiv dem Paul-Gerhardt-Weg gewidmet. Nein, diesmal sind wir den Weg zwar auch gepilgert, aber allen Ernstes nur volldienstlich (mehr Infos zu unsern Pilgerambitionen finden Sie auf dem privaten Blog unserer Chefin www.halbtagspilgern.de). Denn dies war und ist ein Auftrag des Landkreises Dahme-Spreewald in Kooperation mit der Stadt Lübben (Spreewald) und dem Tourismusverband Dahme-Seen.

Ja, wie vermarktet man denn nun einen Weg, der ganz neu ist. Den es noch gar nicht gibt? Richtig: Man fängt früh an, sich damit zu beschäftigen. 2017 hatten wir - unser Team den ersten Berührungspunkt mit dem Weg. Paul Gerhardt als Kirchenlieddichter “Befiehl du deine Wege” oder “Nun ruhen alle Wälder” kannten wir schon. Jana liebt seine Lieder und singt sie wahrscheinlich ebenso inbrünstig wie falsch in der Kirche mit. Doch zurück zum Thema: Wir hatten einige Ideen, brachten sie auf Papier und dem wundervollen Auftraggeber-Team nahe.

Dazu gehört als Kernprodukt ein Wandertagebuch, das den Wanderer als Tagebuch mit allerlei Inspirationen und Achtsamkeitsübungen durch seinen Pilgertag begleitet auf allen neun Etappen von Berlin-Mitte bis in den Spreewald. Der Wanderer erhält Wandermarken nach jeder geschafften Etappe und kann, wenn er mag, jeweils ein spezifisches Liederblatt, mit den Texten von Paul Gerhardt, das die jeweile Etappe charakterisiert, ins Buch einlegen. So entsteht ein ganz individuelles, wertvolles Wandertagebuch, das den Wanderer weit länger begleitet als nur die 140 Kilometer zwischen Lübben und Berliner Alexanderplatz. Der Weg folgt vom Trubel Berlins durch die wunderbare Landschaft Brandenburgs den Spuren Paul Gerhardts, der in der Berliner Nikolaikirche predigte, in Mittenwalde seine schaffens- aber auch leidensreiche Zeit hatte und in Lübben seine letzten Jahre verbrachte und seine letzte Ruhe fand. Eine ergreifende Lebensgeschichte, die Frage nach dem Warum und viel, viel Herzblut stecken in dem Wanderbuch, dem Kernstück des Marketings. Wir sind unendlich dankbar, dass wir Teil dieses Projektes sein dürfen und wünschen allen Wanderern immer allzeit einen guten Weg. Der Paul Gerhardt Wanderweg: Der Pilgerweg abseits des Jakobsweges in Brandenburg und Berlin. Ein tolles Projekt.

Wie oft habe ich mich schon geärgert, dass ich es heute wieder nicht auf den Wochenmarkt geschafft habe, weil Kundentermine anstanden oder ich den Schreibtisch ziemlich voll hatte.  Danach war der Wochenmarkt geschlossen und die Chance vertan, in der Innenstadt ein wenig zu verweilen. Ohne Anlass - einfach nur so - kommt kaum jemand in die Innenstadt. Heute machen die Online-Shopping-Möglichkeiten den Gang zu den Einzelhändlern im Zentrum noch unwahrscheinlicher. Allerdings: Events ziehen immer. Weihnachtsmarkt, gemütlicher Budenzauber oder eben Feierabendmarkt, wie es zum Beispiel die Stadt Neukirchen macht. Wir finden, das ist eine ganz, ganz tolle Idee und wünschen richtig viel Erfolg. Zum Artikel geht es hier.

https://www.stadt-panorama.de/niederrhein/neukirchen-vluyn/treffen-plaudern-geniessen_aid-38488619

Warum bieten wir als Stadtmarketingmenschen ein SchreibTraining an?

Die erste Antwort: Weil wir es tun, seit Jahren hat unsere Arbeit maßgeblich mit Schreiben zu tun. Nicht nur Konzepte sondern vor allem Texte für Web, Social Media und Presse bestimmen nach wie vor das Feld der Marketingaktivitäten, die heute funktionieren. Natürlich empfehlen auch wir unseren Kunden Videos, ansprechende Fotos und interaktive Formate. Natürlich wollen viele Menschen genau das haben. Aber: Alle googeln - und das ist die zweite Antwort. Ist fakt. Ok. Manche “bing”en auch. Jede Suchmaschine findet … Text. Relevanten Text. Wenn die Texte organisch - das heißt, von Hand, geschrieben sind, die wichtigsten Suchbegriffe beinhalten und das Thema natürlich auch in erster Linie die Themen für die Kunden und/oder Interessenten und die Fachwelt aufbereiten, na dann kann ja schon fast nichts mehr schiefgehen. Wir sind jetzt ziemlich genau 13 Jahre im Marketing unterwegs. Vorher war ich, Jana Wieduwilt und Chefin vom Janzen viele Jahre als Journalistin tätig. Ich habe mich tatsächlich durch sämtliche Themen des Regionalmarketings und kleiner Städte geschrieben, lange bevor ich die Agentur gegründet habe. Und genau deshalb ploppt das Thema Schreiben immer wieder auf. Authentisch schreiben ist nicht leicht. Aber es kann erlernt werden. Daher bieten wir jetzt nach langer Zeit mal wieder ein entsprechendes Seminar an. An einem Tag vermittle ich den Teilnehmern die Grundlagen authentischer Texte in Presse, Web und Social Media.

Mehr Info gibt es hier in der ausführlichen Beschreibung:

Anmeldungen sind per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erbeten.

Authentische Texte selbst erstellen

DU brauchst mehr Kunden? Text verkauft! Bekomme Lust, selbst zu schreiben und lerne in diesem knackigen Schreib-Training von Unternehmerin, Buchautorin und Texterin Jana Wieduwilt, wie es geht.

Die besten Texte über dein Unternehmen schreibst du selbst!
Das macht Spaß! Du bekommst die Macht über deine Texte und du bestimmst allein, was drin steht. Du bekommst endlich deine Website fertig. Und die Menschen erfahren von deinen Produkten. Du bist unabhängig.

Du sparst dir den ganzen Stress mit dem Finden von Textern, Zuarbeiten, Korrekturen und jede Menge Geld!

Das Schreib-Training: Schreib selbst! Von Jana Wieduwilt, Inhaberin von Wieduwilt Kommunikation, Buchautorin, Ghostwriterin und Autorin des Halbtagspilgern Blogs.

Wann: 18. Mai 2019, 10-18 Uhr

Ort: 14. Etage, Ausblick satt und Ohrenstäbchen im Bad, Bob Beredsam Seminarräume

Dein Invest: 499 Euro netto inkl. Obst und Getränken

Iserlohn geht neue Wege und nutzt genau das Element, das überall konsensfähig ist: Das Fahrrad. Es steht im Mittelpunkt einer Aktion, die im Mai die gesamte Innenstadt beleben wird. Lesen Sie selbst hier im Artikel.

https://www.lokalkompass.de/iserlohn/c-vereine-ehrenamt/werbegemeinschaft-iserlohn-und-stadtmarketing-planen-neuen-impuls-durch-fahrrad-fruehling_a1088901

Aus unserer Sicht sind genau solche Aktionen genau das Richtige, um Innenstädte wieder in den Fokus zu rücken und den Online Handel draußen zu lassen. Online geht alles, aber Aktionen in echten Städten gehen nur offline. Ein sehr gelungenes Beispiel, das bestimmt Schule macht, finden wir.

“Das Glasfaserkabel wird manchen öden Landstrich verändern”

Ich freue mich so sehr, dass ich heute Michael Seelig im Interview auf Wieduwilt Kommunikation habe. Michael Seelig bezeichnet sich selbst auf der Website www.wendland-hautnah.de als „Hausmeister“ des Werkhofes Kukate Nr. 2 – einem Werkhof, dessen Team seit 1976 Kurse im Bereich Handwerk, Kunst und Fortbildung für Handwerker anbietet. Er ist damit Teil einer Bewegung, die das Wendland heute zu einer Modellregion für die Entwicklung des ländlichen Raumes gemacht hat. Was mit dem Protest gegen das Endlager Gorleben begann, ist heute eine natürliche, kulturelle Heimat für viele Freunde des Wendlandes geworden. Seit fast 30 Jahren gibt es die Kulturelle Landpartie, die bewusst von unten eine Gegenbewegung im einst vergessenen Landstrich etabliert hat und die heute Paradebeispiel für eine ökologisch orientierte Kultur des 21. Jahrhunderts ist.

Wir freuen uns, mit Herrn Michael Seelig einen Mann der ersten Stunde der Kulturellen Landpartie und noch viel mehr als Vorreiter für digitales Arbeiten auf dem Land hier bei uns im Wieduwilt Kommunikation-Interview zu haben und bedanken uns dafür.

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Heute sind in den meisten Städten Facebook-Gruppen vorhanden, in denen die wichtigsten - manchmal auch unwichtigen Neuigkeiten aus der direkten Nachbarschaft, dem Dorf oder der kleinen Stadt geteilt und verbreitet werden. Schneller übrigens als in regionalen Tageszeitungen. Böse Zungen behaupten, dass Social Media die Zeitungen ersetzt. Sei es drum. Es ist da und daher ist es schlau, diese Gruppen zu nutzen, wenn es darum geht, Innenstädte und lokalen Handel zu stärken. Ich denke, da herrscht Konsens.

Aber die Herausforderung ist: WAS posten? Welche Inhalte sollen wann gepostet werden? Hier ist unser Tipp: Immer wenn ihr als Social Media Verantwortlicher oder Citymanager unterwegs seid und ihr findet etwas, das sich gut auf Facebook, Instagram und Co. machen würde, dann packt es in Eure Ideen Box.

Am besten ist es, sich einen Ordner auf dem Rechner zu machen und dort all die Ideen hineinzulegen. Ein Dokument, in dem die Links drin liegen, ein Ordner mit den geschossenen Schnappschüssen - und so sammelt ihr sehr schnell relevante Inhalte, die ihr dann bei Bedarf hervorkramen könnt.

Je nach Häufigkeit eurer Post-Aktivitäten, setzt ihr euch in regelmäßigen Abständen hin und plant die nächsten Inhalte in eurem Blog, auf Facebook, LinkedIn, Snapchat. Am besten geht das auf einer einfachen Tabelle. Kann auch von Hand gemalt sein. Da plant ihr dann vor, welches Thema, welches Foto ihr an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit veröffentlichen wollt.

Professor Dr. Guido Ritter ist Oecotrophologe, bekannt durch Veröffentlichungen zum Thema „Insekten als Nahrung“ und der Experte für Heimatgeschmack. Er forscht zur Identitätsstiftung regionaler Speisen und Getränke am Institut für Nachhaltige Ernährung an der Fachhochschule Münster. Der Professor vertritt die These: „Heimat geht durch den Magen“, denn, so sein Statement: „Regionalität ist nicht nur nachhaltig, sondern auch Ausdruck der regionalen Identifikation.“

Der Professor ist bei uns im Interview und hat spannende Impulse für Regionalmarketing über die Kulinarik und wir sind dankbar seine Expertise im folgenden Interview teilen zu können.

 

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Wie findet man denn Ehrenamtler? Es ist schwer, aber nicht unmöglich. Ich denke, hier tut die Politik der kleinen Schritte sehr gut. Bau dir eine kleine oder große Community. Wie das geht, liest du hier:

2) Wer ist eigentlich die Zielgruppe? Wofür werden Ehrenamtler gebraucht?

Danach richtet sich die Ansprache. Es soll ein Stadtfest organisiert werden? Eure Ansprechpartner sind Vereine, Kreative, Unternehmer aus eurer Stadt. Es soll ein Sportwettbewerb sein? Verbindet euch mit den Sportlern der Stadt. Oder soll es einen Frühjahrsputz geben? Wie wäre es dann, euch an Kindergärten, Schulen und die dazugehörigen Eltern zu wenden?

2) Sammelt Ideen!

Wenn sich jemand ehrenamtlich engagieren soll, braucht er/sie einen Sinn, dies zu tun. Es gibt kein Geld dafür, im Gegenteil, der- oder diejenige schenkt seine Zeit der guten Sache. Da sind Mitspracherecht und Wertschätzung Elemente des “Mindest-Ehrenamtler-Lohns”! Macht eine Social-Media-Gruppe auf, ladet zu einem Kick-off-Meeting ein. Und hört euch alle Ideen an, die eingebracht werden. Schon im Meeting werdet ihr wissen, dass die eine oder andere Idee bei euch im Dorf oder eurer kleinen Stadt nicht umsetzbar sein wird. Aber bitte, bitte: Nehmt alles mit. Lasst nichts zerreden. Beschreibt die gute Sache, z.B. Frühjahrsputz in eurer kleinen Stadt. Und setzt vielleicht die eine oder andere Idee um.

3) Ermutigen. Bestärken. Gemeinschaftsgefühl aufbauen. Arbeit verteilen.

Schon im Kick-off-Meeting: Gebt klare Termine vor, Einschreibe- und ToDo-Listen. Wer besorgt was? Wer kümmert sich um Versorgung, Werkzeug, Akquise, Werbung und so weiter. Jede hat spezielle Talente. Einer kann sicher gut mit Werkzeug umgehen, ein anderer gut organisieren und der Dritte besonders gut Bratwurst grillen und Bier bereitstellen. Und achtet darauf, dass jeder sein persönliches Netzwerk, seine Familie, Nachbarn, Arbeitskollegen motiviert, auch mitzumachen.

4) Sinnvolle Informationsflüsse aufbauen

Sucht ein Medium, das möglichst viele erreicht. Das kann eine E-Mail-Liste sein, eine WhatsApp-Gruppe oder auch speziell gezüchtete Brieftauben, so dass ihr eure Ehrenamtler immer wieder mit thematisch wichtigen Infos versorgen und natürlich auch die nächsten Termine oder Aufgaben bekannt geben könnt.

Wir lieben Kleinstädte, Landleben und alles was dazu gehört. Unschwer erkennbar, wenn man mal durch den Blog scrollt ;)

Deshalb möchten wir, dass sich Besucher, Einwohner und Unternehmen bei Ihnen wohlfühlen. Kann man überhaupt etwas dafür tun? Kann man, wenn man weiß, wo man ansetzen soll. Es ist Teil unserer Arbeit solche Themen und Prozesse in Ihrer Stadt zu analysieren. Dafür haben wir unter anderem den Mystery Check konzipiert, der genau darauf abzielt, zu checken was geht. Was machen die Geschäfte und wie sprechen sie potentielle Kunden an? Wir kommen ins Gespräch, schauen durch die Expertenbrille, finden Besonderheiten und kommunizieren diese. Denn diese Besonderheiten verbinden Menschen mit einer Stadt. Erst dann wird sie Heimat. Rufen Sie uns an, sprechen Sie mit uns darüber.

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