Die Huffpost hat es: Kleine Städte sind hip. Vor allem die Ü-30-Jährigen verlassen die Megacities, um sich Häuschen, Garten und dem beschaulichen Kleinstadtleben zu widmen. Dieser erfreuliche Trend stellt die kleinen Städte in Verwaltung und Organisation vor neue Herausforderungen. Aus schrumpfenden werden auf einmal boomende Regionen, gut im Speckgürtel von Berlin und Dresden zu beobachten. Aber Digitalisierung sei Dank werden kleine Städte auch abseits der Speckgürtel zunehmend attraktiv. Hier gibt es Kindergärtenplätze, Breitband und den netten Nachbarn von Nebenan, wie zum Beispiel im @Sächsischen Brandenburg.

Mehr darüber hier: https://www.huffingtonpost.de/entry/warum-kleinstadte-schon-bald-zu-hipster-paradiesen-werden-konnten_de_5b16ae03e4b0734a9937bf7e

Wenn die eigentlich “offiziellen” Marketingkanäle von freien Bloggern, Instagramern oder Youtubern übernommen werden, kurz: von den Nutzern, dann nennen das die Fachleute Channeltakeover. Also Übernahme des Kanals. In dieser Zeit sorgen die Externen für Inhalte. Das Konzept ist sehr genial in Dresden umgesetzt worden, wie hier zum Beispiel.

https://www.instagram.com/philipp_goetze/

Geht das auch für kleinere Städte? Aber sicher doch. In Ansätzen macht es Kamenz auf seinem Facebook-Account vor und veröffentlicht Beiträge von aufmerksamen Lesern und Kamenzern auf seinem Account. Wir meinen, dass kleinere Städte tatsächlich auch mal das komplette Channeltakeover wagen sollten, kennen aber keine Stadt, die das schon gemacht hat. Wenn unsere Leser eine Stadt kennen, dann her mit dem Link. Wir freuen uns über Zusendungen! Danke!

 

Der gute alte Drahtesel ist Namensgeber für diese einfach großartige Idee in Lünen - gemeinsam mit lokalen Händlern wird ein Drahteselmarkt organisiert. Das ist eine von vielen Aktionen, die man in kleinen Städten richtig gut durchführen kann. Und, was für uns so bemerkenswert daran ist: Einen Markt in einer winzigen Geschichte verpacken - das funktioniert immer. Schon bei Drahtesel hat jeder so seine eigenen Assoziationen - kurz und knackig und gut!

http://www.lokalkompass.de/luenen/leute/samstag-ist-drahteselmarkt-in-luenen-d899904.html

 

 

 

Heute mal in eigener Sache: Jana Wieduwilt ist als Unternehmerin des Landes Brandenburg 2018 nominiert worden. Die Urkunde wurde feierlich in Potsdam von Ministerin Diana Golze übergeben. Ausgezeichnet werden in dem Wettbewerb Unternehmerinnen, die sich durch außergewöhnliches Engagement hervorheben. Vorgeschlagen wurde die Jana Wieduwilt vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

Jana Wieduwilt: "Ich bin einfach nur glücklich und dankbar. Für mich ist die Nominierung Anreiz und Motivation, mich weiter für unsere Kunden, unser Unternehmen und im Ehrenamt zu engagieren! Danke an die Möglichkeit, dabei sein zu dürfen."

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Am 25. Mai ist der Tag der Nachbarn. Wäre das nicht mal eine Idee, so richtig was für kleine Städte zu tun? Nachbarschaftsparties, so wie bei uns zu Hause. Die finden schon öfter mal statt als nur zum Tag der Nachbarn. Geschäfte können zum Tag der Nachbarn einladen. Das Ganze ist eine Idee der App nebenan.de - die vor allem großstädtische Nachbarschaften zusammen bringen will. Hier gibt es auch das nötige Equipment für einen gelungenen Nachbarschaftstag. Das kann man nutzen, aber auch selber tätig werden. Wir finden die Idee vor allem gut, um in kleinen Städten die Verbindungen zwischen den Nachbarn, Geschäften und vor allem der Menschen untereinander wieder mit Leben zu erfüllen. Daumen hoch von uns für diese Idee - und möge sie in den liebenswerten kleinen Städten dieser Welt Schule machen.

https://www.tagdernachbarn.de/?gclid=CjwKCAjw_tTXBRBsEiwArqXyMpSFVw-Mzk4jOoXo0rgLzh1ZEEc2v-NVFGYa3V2fSOBC6-_vNK2BoxoC_PwQAvD_BwE

Digitalisierung und der Wandel der Arbeitswelten sind im vollen Gange. Arbeitsmodelle ändern sich. Immer mehr junge Menschen arbeiten digital. Strom, Internetverbindung, Laptop, Kaffee - so können sie - vereinfacht gesagt, ihren Arbeitsplatz auch fernab der Metropolen in 2 Sekunden aufbauen. Theoretisch geht das in jedem Restaurant, in jedem Café. Manchmal ist es da aber laut, unbequem und die Steckdose zu weit weg. Warum sollten das kleine Städte nicht nutzen - und solche Co-Working-Spaces aufbauen? Co-Working heißt Mit-Arbeit. Es werden also für die digital arbeitenden Menschen Schreibtische, Strom, Netz und Bürostuhl bereitgestellt - und natürlich auch der Kontakt zu anderen Digitalarbeitern macht die Arbeit im Co-Working-Space angenehm. Gegen einen Obulus können Arbeitsplätze tages-, wochen- oder monatsweise gemietet werden. Einige Städte machen es vor: Bad Belzig zum Beispiel mit dem wunderbaren “Workation Retreat” in der Natur. http://coconat-space.com/de/arbeiten/ Oder auch Orte wie Butch the Bus oder Land Luft Liebe laden geradezu ein, den Laptop zu schnappen, die Großstadt zu verlassen und raus aufs Land zu kommen. Eine Übersicht findet sich hier https://www.kreativorte-brandenburg.de/

 

Bilder verkaufen. Stimmungsvolle Kulissen sind viral. Das bedeutet, wenn eine kleine Stadt stimmungsvolle Nahaufnahmen, geschickt arrangierte Ensembles, Stil und Entspannung ins Bild rückt, werden diese Bilder geteilt und die Werbung im Netz für die eigene Location läuft wie geschmiert, hier sind unsere Bildideen:

  1. Farbliche Komposition - harmonische Farben müssen es sein
  2. Echte Menschen - Nehmen Sie Stammgäste statt Modells in den Vordergrund. Echte Kleinstädter. Mit normalem Outfit und dem glücklichsten Kleinstadtlächeln der Welt.
  3. Nehmen Sie Stimmungen auf. Sonnenaufgang. Morgentau auf den Blättern. Markttreiben. Treffpunkte. Feuerwerk. Das Bild muss die Stimmung des Ortes zeigen.
  4. Zeigen Sie das typische Kleinstadtleben. Schwatz über den Gartenzaun. Stadtfest, bei dem man sich kennt.
  5. Shopping, Schüler beim Warten auf den Bus. Ihr Stadtoriginal. Der Vereinschef. Die Stadtgärtner. Lokale Händler. Aufbau vom Marktstand. Der Bürgermeister/Bürgermeisterin. Immer so, dass einige typische Orte Ihrer Stadt im Hintergrund zu sehen sind. Bitte bitte nehmen Sie keine Bilddatenbanken-Fotos.
  6. Sonnenuntergang. Entspannte Menschen im Gegenlicht.

 

Ein Alleinstellungsmerkmal besonderer Art hat die Unistadt Aachen. Nein, diesmal ist nicht gemeint, dass es die Stadt Karls des Großen ist - und Deutschlands westlichste, übrigens sehr sehenswerte, Großstadt. Seit Jahren setzt die Unistadt konsequent auf E-Mobilität. Es gibt Mobilitätsstationen für E-Bikes, E-Autos, Handyladegeräte - und alle (!) Mitarbeiter in der Stadtverwaltung müssen konsequent die stadteigene E-Flotte nutzen.

Damit nutzt die Stadt Aachen sehr geschickt die Synergie zur RHTW Aachen, an der reichlich KnowHow zur Entwicklung von innovativen E-Mobilitätskonzepten vorhanden ist. Und die Bürger sind begeistert, das zumindest sagt eine Umfrage. E-Busse, E-Leih-Räder und Lademöglichkeiten stehen demnach ebenso wie die E-Fahrzeuge der Verwaltung bei den Aachenern besonders hoch im Kurs. http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/verkehr_strasse/verkehrskonzepte/elektromobilitaet/__Ueberblick.html

Fürstliche Route

Noch ist das Gebiet zwischen Dresden und Spreewald motorradtechnisch ein weißer Fleck. Dennoch wünschen sich immer mehr Motorradfreunde eine Tour. Die Fürstliche Route begibt sich auf die Spuren der Wettiner und verbindet das Schloss Moritzburg, das Elbland mit dem Elbe-Elster-Land und dem Spreewald. Die Tour ist jetzt in der Beta-Version vorhanden und wir bitten Sie um Hilfe, die Tour zu testen.

Initiator

Die Route wird gemeinsam entwickelt von den Landesaktionsgruppen Elbe-Elster, Dresdner Heidebogen und Elbe Röder-Dreieck.

Testfahrt

Für unsere erste Testfahrt suchen wir Sie!

Helfen Sie uns, die Route perfekt zu machen und seien Sie Teil der Fürstlichen Route. Die Ausfahrt ist etwa 300 km lang und wird einige Pausen und Überraschungen enthalten. Die Teilnahme an der Ausfahrt ist kostenlos, Verpflegung, Fahrtkosten usw. tragen die Teilnehmer selbst. Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie um Anmeldung.

Punkte der Route

Meißen | Mühlberg/Elbe | Großenhain | Ortrand | Bad Liebenwerda | Herzberg | Doberlug-Kirchhain | Fürstlich-Drehna

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